Montag 19.04. facebook.com
19:00

Lesung aus Max Mannheimers "Spätes Tagebuch"

D5 - Kultur- und Bürger*innenzentrum in Wurzen

Michael Stacheder liest und erzählt aus den Erinnerungen des Shoa-Überlebenden

Max Mannheimer hat alles durchlitten, was einem Menschen in dem von den Deutschen entfesselten Inferno zustoßen konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen Familie in der Gaskammer, Arbeitslager und KZ, Hunger, Krankheit und Misshandlung. Wie durch ein Wunder hat er die Hölle überlebt. Mannheimer sprach lange nicht über das, was er erlebt hatte. Erst, als er irrtümlich seinen Tod nahe glaubte, entschloss er sich, für die Nachgeborenen das Erlittene festzuhalten.

Max Mannheimer war bis zu seinem Tode im September 2016 unermüdlich tätig in Vorträgen, Diskussionen und Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Dachau. In zahllosen Veranstaltungen, vor allem auch in Schulen, leistete er die schmerzlichste Arbeit der Erinnerung. Sein Spätes Tagebuch ist ein großes menschliches Dokument und erschien erstmals 1983.

Die Lesung findet, so es die Corona-Einschränkungen zulassen im Kultur - und Bürger*innenzentrum D5 in Wurzen statt.

Der Eintritt kostet 7,- / erm. 5,- Euro. Änderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Veranstalter*innen