Wednesday 28.07. facebook.com
09:30 - 16:30

Leichte Sprache ist (k)eine einfache Sprache

Hedwigstr. 20

Eintritt: kostenlos
Anmeldung: bis 25.07. an sonja.golinski@leipzig-paunsdorf.de
Workshopreihe für Ehrenamtliche und Engagierte

Eine Einführung in das Konzept der Leichten Sprache. Die Umsetzung der UN-Behinderten-rechtskonvention (UN-BRK) (2006) fordert das Recht auf freie Meinungsäußerung, den Zugang zu barrierefreier Information und Kommunikation. In Leichter Sprache heißt das: „Alle Menschen sollen ihre Meinung sagen können. Alle Menschen sollen Informationen bekommen, die sie verstehen. Das ist ihr Recht.“ In diesem Workshop für Ehrenamtliche und Engagierte im Leipziger Osten machen wir uns gemeinsam auf den Weg, unsere Angebote möglichst Barriere arm zu auszuschreiben. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Leichten Sprache, mit der Zielgruppe und mit dem Potential der Leichten Sprache. Die Regeln nach dem Netzwerk für Leichte Sprache e.V. lernen die Teilnehmer*innen auf praktische Art und Weise kennen. In selbstständigen Arbeitsphasen fertigen sie eigene Übersetzungen in Leichter Sprache an und festigen ihre gewonnenen Kenntnisse durch einen offenen Austausch zum Thema.

Die Referentin, Anja Seidel ist Leiterin des Büros für Leichte Sprache (Leben mit Handicaps e.V.) und wird von Steven Wallner, Mitglied der Prüfgruppe, begleitet. Auf Wunsch wird nach dem Workshop eine Teilnahmebestätigung ausgeben. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts und ist kostenfrei.

Veranstalter*innen
Pöge-Haus e.V.
Das Pöge-Haus ist ein offener Raum für vielfältige kulturelle und gesellschaftliche Projekte. Wir unterstützen gesellschaftliches Engagement und setzen uns für ein offenes, vielfältiges, ökologisches und soziales Zusammenleben im Stadtteil, in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus ein. Dabei möchten wir gesellschaftliche Konfliktlinien offen legen und diskutieren. Verankert in der Leipziger Neustadt begleiten wir kritisch die Wandlung von Gesellschaft und Stadt, indem wir Kultur, Politik und Stadtteilarbeit verknüpfen. In unseren Projekten setzen wir einen Schwerpunkt auf selbstbestimmte Beteiligung und Bildung. Hier sollen unterschiedliche Formate zur Auseinandersetzung mit Vielfalt und kollektiver Ermächtigung ausprobiert und getestet werden.