Thursday 21.10. facebook.com
16:00

DEMO - Von der Uni bis zur Klinik! Solidarität mit den Beschäftigten im Gesundheitswesen!

UNIVERSITÄT LEIPZIG, Augustusplatz 10

Im Oktober und November stehen Tarifverhandlungen ins Haus. Die „Tarifrunde der Länder“ (TdL) betrifft rund 2,2 Millionen Beschäftigten in Deutschland, darunter auch Beschäftigte im Gesundheitswesen, wie an der Leipziger Uni Klinik. Die Arbeitgeber:innen haben bereits angekündigt, dass sie keinen Spielraum für Lohnsteigerungen sehen. Wo eben noch für die „Systemrelevanten“ geklatscht wurde, ist nun kein Geld mehr da.

Insbesondere die Beschäftigten der Krankenhäuser haben in der Pandemie den Laden am Laufen gehalten. Diese jetzt mit einer „Null-Runde“ oder gar Herabstufung bestrafen zu wollen, ist eine Unverschämtheit!
Arbeitskampf in einem Krankenhaus ist immer besonders schwer. Mit diesem Bewusstsein halten Pflegekräfte weiter ihre Stellung im Krankenhaus, auch wenn es um ihre eigene Zukunft geht. Denn wenn ein Krankenhaus stillsteht und die Beschäftigten nicht da sind, wird es für die Patient:innen schnell lebensbedrohlich, auf diesem Verantwortungsbewusstsein ruhen sich die Arbeitgeber:innen aus.

Hier sind wir gefragt! Wir, die DGB-Hochschulgruppe und das Bündnis Gesundheit statt Profite Leipzig, rufen alle Leipziger:innen dazu auf sich am Protest für bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen zu beteiligen. Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung haben ihren Preis!

Deshalb wollen wir mit euch von der Uni zur Klinik laufen, denn jetzt sind die Tarifverhandlungen und jetzt wollen wir laut werden und Druck machen, denn die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen sind schon viel zu lange nicht hinnehmbar!

Am 21.10.21 um 16 Uhr auf dem Augustusplatz!

Da wir uns immer noch mitten in einer globalen Pandemie befinden bitten wir euch, auf Abstände zu achten und Masken zu tragen.

Veranstalter*innen
Kritischen Einführungswochen
Alternativ zu den „normalen“ Einführungswochen stellen wir bereits seit einigen Jahren eine kritische Einführungswoche auf die Beine. Es soll ein Raum geschaffen werden, in dem sich Studis über politische und gesellschaftskritische Inhalte austauschen können. An linken Themen mangelt es in der Universität meist – deswegen versuchen wir durch ein progressives Alternativprogramm zu einer Politisierung des Campus beizutragen.