Samstag 14.03. facebook.com
19:00 - 21:00

Veranstaltung fällt aus - Nicht mal die Vögel fliegen mehr dort

Bernhard-Göring-Straße 152, Leipzig-Connewitz

DIE VERANSTALTUNG FÄLLT LEIDER AUS
Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung von „Nicht mal die Vögel fliegen mehr dort. Porträts von Frauen aus Georgien“.
Mit der Autorin Salome Benidze, der Fotografin Dina Oganova sowie der Verlegerin Britta Jürgs (AvivA Verlag) und der Lektorin Julia Baudis

Eine Veranstaltung im Rahmen von "Leipzig liest"

In ihrem Buchprojekt „Nicht mal die Vögel fliegen mehr dort“ lassen die Fotografin Dina Oganova und die Schriftstellerin und Politologin Salome Benidze diejenigen zu Wort kommen, die in der Geschichtsschreibung des Kaukasuskrieges meist nicht auftauchen: die Frauen. Sie erzählen von den Kriegstagen, von Gewalt und Verlust, Beharrlichkeit und Mut und vom Wiederaufbau und ihrem Leben im heutigen Georgien. Auf eindrückliche Weise ergänzt von Oganovas Fotografien eröffnen die von Benidze aufgezeichneten Erfahrungsberichte ungewohnte Einblicke in eine Lebenswelt zwischen Krieg und Normalität, Trauma und Alltag.
Im Oktober 2019 wurde das Buch mit dem Litera-Preis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den SABA-Literaturpreis.

Dina Oganova, geboren 1987 in Georgien, ist freiberufliche Dokumentarfotografin und widmet sich hauptsächlich Langzeitprojekten in Georgien und anderen ehemals sowjetischen Ländern. Sie wurde mehrfach als Nachwuchsfotografin ausgezeichnet und stellte u.a. in Schweden, Deutschland, Singapur und den USA aus.

Salome Benidze wurde 1986 im georgischen Kutaissi geboren und studierte Journalismus und Politologie in
Tiflis, Vilnius und Thessaloniki. 2012 wurde sie mit dem SABA-Literaturpreis für das beste Debüt ausgezeichnet. Ihr Buch »Die Stadt auf dem Wasser« erhielt 2016 den Tsinandali-Preis für die beste Prosasammlung. Sie lebt in Tiflis, ist in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einer Organisation tätig und engagiert sich für Frauenrechte.

Moderiert wird die Veranstaltung von Britta Jürgs, der Verlegerin des Buches. Auch die Lektorin Julia Baudis nimmt am Gespräch teil. Die Lesung findet auf Deutsch, das Gespräch auf Englisch mit Übersetzung statt.

Veranstalter*innen
MONAliesA
Seit 1990 bietet die MONAliesA professionelle Bibliotheks-, Archiv-, Bildungs- und Kulturarbeit, um die Vielfalt feministischer Ideen und Konzepte sowie das reichhaltige Erbe der von Frauen in Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft erbrachten Leistungen zu bewahren und zu vermitteln.