Donnerstag 17.09. facebook.com
19:00

Revolution für das Klima

Liebknecht-Haus, Braustr. 15

Der Wirtschaftsgeograph Christian Zeller fordert eine Revolution für das Klima. Er ist davon überzeugt, dass es zur Vermeidung einer globalen Katastrophe eines grundlegenden Umbaus der Industrie, der Landwirtschaft, des Verkehrs und des Finanzsystems bedarf. Zeller setzt dabei auf den Aufbau einer "ökosozialistischen Kraft", welche aus der Kooperation der Klimabewegung mit erneuerten Gewerkschaften und politisierten Belegschaften entstehen sollte.

Wir wollen mit ihm diskutieren, was er unter "Ökosozialismus" versteht und wie wir diesen erreichen können. Wie stellt er sich eine "Revolution fürs Klima" vor?
Besonders interessant für uns sind dabei Zellers Vorschläge für eine Transformation des Verkehrssektors, da derzeit Students for Future und SDS-Aktivist*innen in Zusammenarbeit mit Beschäftigten des ÖPNV für eine sozial-ökologischen Verkehrswende kämpfen. Welche Forderungen sollten im Vordergrund stehen? Wie können unsere Kämpfe über realpolitische Veränderung hinaus zu einer gesamtgesellschaftlichen, ökosozialistischen Mobilisierung führen? In welchen anderen Bereichen lassen sich Bündnisse mit Gewerkschaften schmieden?

Die Veranstaltung findet am 17.09.20 um 19 Uhr im Garten vom Liebknecht-Haus in der Braustraße 15 in Leipzig statt. Alle Menschen sind herzlich dazu eingeladen mit uns zu diskutieren und Strategien für die kommenden Monate zu entwickeln.

Das Buch „Revolution für das Klima“ kann online bestellt werden unter: https://www.oekom.de/buch/revolution-fuer-das-klima-9783962381882?p=1

Veranstalter*innen
SDS Leipzig
Wer wir sind. Was wir tun. Die Linke.SDS gibt es an über 60 Hochschulen. Wir sind ein sozialistischer und demokratischer Studierendenverband, der an der Universität und darüber hinaus für eine andere Welt kämpft. Mit unserem Namen knüpfen wir bewusst an die Traditionslinie des historischen SDS an, der das bewegungsorientierte Zentrum der Studierendenrevolte 1968 war.
Kritischen Einführungswochen
Alternativ zu den „normalen“ Einführungswochen stellen wir bereits seit einigen Jahren eine kritische Einführungswoche auf die Beine. Es soll ein Raum geschaffen werden, in dem sich Studis über politische und gesellschaftskritische Inhalte austauschen können. An linken Themen mangelt es in der Universität meist – deswegen versuchen wir durch ein progressives Alternativprogramm zu einer Politisierung des Campus beizutragen.