heute Donnerstag, 26.11. facebook.com
19:00 - 22:00

Moria 2.0 - Der Ausnahmezustand darf nicht zur Regel werden

Der EU-Türkei-Deal steht für ein System der Migrationsverhinderung. Mit den so genannten EU-Hotspots wurde in Griechenland ein System etabliert, welches zu keinem Zeitpunkt im Einklang mit EU- und Menschenrechten stand. Mit dem Brand in Moria auf Lesbos hat diese Katastrophe seinen bisherigen Höhepunkt erreicht. Das nunmehr als Ersatzlager fungierende Kara Tepe auf Lesbos wird unter noch schlimmeren Bedingungen betrieben. Auch wenn sich allein in Deutschland 203 Kommunen zur Aufnahme von Geflüchteten aus den griechischen Lagern bereit erklärt haben, verhindert die Bundesregierung derartige Hilfsangebote und verweist auf europäische Lösungsansätze. Juliane Nagel (DIE LINKE), Clara Bünger (Juristin/Equal Rights Beyond Borders), die Seebrücke [angefragt] und Franziska Grillmeier (freie Journalistin) diskutieren, welche Lösungen von europäischer Seite zu erwarten sind und was „sichere Häfen" und zivilgesellschaftliche Akteure tun können, um die Situation für die Menschen vor Ort zu verbessern. Die Veranstaltung wird moderiert von Fabian Hillebrand (nd).

Veranstalter*innen
linXXnet
Das linXXnet ist vieles: Nachbarschaftsladen, Anlaufpunkt, Wohnzimmer für unterschiedliche Politgruppen, Plenumsfabrik, Copyshop, Vereinsberatungsstelle, Transpilager, Veranstaltungsort, Verleihstation, Flyerablage, Ausleihstation, Internetcafe, Politreklametafel… Aber das linXXnet ist noch mehr: Ein Haufen von Leuten, die hier Politik machen, auf unterschiedlichen Ebenen, an unterschiedlichen Orten und mit verschiedenen Themen. Linke Politik in ihrer ganzen Bandbreite wird hier von mehr als 100 Leuten gestaltet, die regelmäßig in einem unserer Büros ein und aus gehen. Denn seit Sommer 2015 ist das linXXnet auch nicht mehr nur an einem Ort. Seit Eröffnung des INTERIM by linXXnet in Lindenau besteht das linXXnet aus zwei Büros, betrieben und belebt von einem Kollektiv von Aktivist_innen.