Freitag 13.03. facebook.com
19:00 - 21:00

Lesung & Buchpräsentation: Klimakiller Kapital

KuApo - Die Kulturapotheke, Eisenbahnstr. 99

Tomasz Konicz liest aus seinem neuem Buch
KLIMAKILLER KAPITAL - Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört

Angesichts der eskalierenden Klimakrise bricht sich in der Öffentlichkeit der meisten Industrieländer mühsam, allen Widerständen zum Trotz, eine fundamentale Erkenntnis bahn: Nichts wird so bleiben, wie es ist. Es ist ein grundlegender, fundamentaler Wandel notwendig, um den sich beschleuni­genden klimatischen Umbrüchen, den drohenden Kollaps ganzer Ökosysteme adäquat und schnell begegnen zu können. Die Klimakrise muss folglich als die größte Gefahr für den Zivilisationsprozess im 21. Jahrhundert begriffen werden.
Das, was sich vor allem ändern muss, ist unsere Gesellschaft, so die Kernthese dieses Buches. Der zu einer naturartigen Selbstverständlichkeit geronnene, von inneren Widersprüchen getriebene Kapitalismus muss radikal infrage gestellt werden.
Das Kapital ist einerseits die Ursache der Klimakrise, es verstärkt aber auch die gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels. Die Unvereinbarkeit von Kapital und Klimaschutz, die auf der grundlegenden systemischen wie der politischen und kulturellen Ebene reflektiert wird, lässt die Überwindung der destruktiven kapitalistischen Wirtschaftsweise zu einer Überlebensnotwendigkeit der Menschheit im 21. Jahrhundert avancieren. Abschließend zeigt Tomasz Konicz, wie Wege in einen klimaverträglichen Postkapitalismus aussehen könnten.

Eintritt frei! Die KuApo freut sich über die ein oder andere Getränkebestellung! Mehr zum Buch: https://www.mandelbaum.at/buch.php?id=962

Veranstalter*innen
Primsa Leipzig
Seit Oktober 2012 gibt es in Leipzig die Gruppe Prisma. Wir haben alle unterschiedliche politische Hintergründe und Erfahrungen. Uns eint, dass wir uns organisieren wollen, um eine linksradikale Politik zu entwickeln, die offen für neue Mitstreiter_innen ist und Bündnisse mit anderen linken Kräften sucht. Ak­tu­ell sind un­se­re Ar­beits­schwer­punk­te Ras­sis­mus, Queer­fe­mi­nis­mus und So­zia­le Kämp­fe.